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| Keine Kommentare | 360 Aufrufe | Datum: 15.05.09 | Autor | | |
Beuren
Im Nordosten der Stadt Hechingen liegt der höchstgelegenste Hechinger Stadtteil Beuren (167 Einwohner, 694 m ü. NN, Gemarkungsfläche 3,56 km²) idyllisch auf einem Plateau hoch über dem Starzeltal direkt am Fuß des exponierten Dreifürstensteins (854 m ü. NN), von wo man bei schönem Wetter eine grandiose Fernsicht von den Höhen um Stuttgart über die Kammhöhen des ganzen Schwarzwaldes bis hin zur Baar genießt.
Als Dreifürstenstein wird ein markanter, 854 Meter hoher Bergvorsprung an der Nordwestseite der Schwäbischen Alb bezeichnet, der nach drei Seiten steil abfällt und bis 1806 tatsächlich ein Dreiländereck war. Der sich am Albtrauf befindliche Grenzstein markierte die Grenze der fürstlichen Territorien von Fürstenberg, Hohenzollern und Württemberg.
(Bild: Der dreieckige Grenzstein des 17. Jahrhunderts auf dem Dreifürstenstein)
Der Dreifürstenstein als Wahrzeichen von Beuren lässt sich vom Ort her über eine unter Naturschutz gestellte Wacholderheide mit ihrer für die Schwäbische Alb typischen Flora und Fauna erwandern.
Seit Jahrzehnten ist Beuren seiner landschaftlichen Schönheit wegen mit seiner gepflegten Gastronomie beliebtes Ausflugsziel für Wanderfreunde.
In einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen aus dem Jahr 786 war der Ort immer zollerisch.
Im 16. Jahrhundert gehörte er zum Amt Schlatt.Bis zum Jahre 1806 stießen auf dem Dreifürstenstein die Grenzen der drei Territorien von Hohenzollern-Hechingen, Württemberg und Fürstenberg zusammen. Die Regenten hatten somit die Möglichkeit, sich an einem Steintisch, ein jeder auf seinem Territorium sitzend, zu Gesprächen zusammenzufinden.
Die 1842 im spätklassizistischen Stil gebaute Kirche beherbergt zwei bemerkenswerte gotische Plastiken aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Kurz vor dem Ortseingang befindet sich der 1909 aufgestellte Bismarck-Stein.
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Ortsvorsteher: Peter Gantner
Tel.: 07477/9 12 95







