Lachen und dabei Gutes tun, war bei der Benefizveranstaltung mit „Hillus Herzdropfa“ für die Renovierung der evangelischen Johanneskirche in Hechingen im evangelischen Gemeindehaus angesagt.

Für die schwäbische Comedy in Mundart hatten Manfred Steger, Kirchengemeinderatsvorstand und seine Frau Brigitte – Ortsvorsitzende des LandFrauenverband Zollernalb – zwei Vollblutkabarettisten vom Feinsten in das evangelische Gemeindehaus am Schlossberg eingeladen.
Das Seniorentreffen im evangelischen Gemeindehaus findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt. Zu diesem Treffen war Jörg Küster, Stadtführer von Hechingen und Jakobspilger, eingeladen.
Als Jakobsweg (span. Camino des Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus (Bruder des Johannes -Jünger Jesu) in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet. In Compostela ist nach der Legende Jakobus begraben.
Jörg Küster
Da sich heute der Beginn seiner Reise jährt, hat er dieses Datum zum Anlass genommen, nochmals seine Reise visuell vorzuführen. Die Zuhörer lauschten gespannt seinen Erzählungen und manch einer fühlte sich auf dem Weg des heiligen Jakobus.
Herr Küster war insgesamt drei Monate unterwegs und legte in dieser Zeit 2500 km zurück.
Jörg Küsters Weg begann am 22.04.2009 in Meßkirch, nachdem er zuvor noch den Schutz Gottes und des Jakobus erhalten hatte. Zu diesem Anlass war Herr Pfarrer Würth bei Familie Küster zuhause, um Jörg Küster den Pilgersegen auf seine Reise mitzugeben. Es war ein sehr bewegender Augenblick für die ganze Familie, die vollständig mit Kindern und Enkeln anwesend war.
Kloster Wald zwischen Meßkirch und Pfullendorf
Der Hohenzollernweg führt über Jungingen, Killer, Ringingen, Burladingen und Sigmaringen, entlang der Fehla und der Lauchert, die wunderschön durch die Landschaft mäandern, bis nach Meßkirch. Zwischen Messkirch und Pfullendorf befindet sich auch das Kloster Wald, ein Internat.