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| Keine Kommentare | 167 Aufrufe | Datum: 05.04.11 | Autor | | |
Aus dem Polizeibericht Hechingen - Mal ein ganz anderer Schlafplatz
Wendemanöver geht schief
Am Sonntag, gegen 18.15 Uhr, verließ die Lenkerin eines Pkw an der Anschlussstelle Hechingen Nord versehentlich die B 27. Als sie den Irrtum bemerkte, wollte sie diesen an der folgenden Einmündung B 32/L410 korrigieren.Dazu fuhr sie von der B 32 auf die L 410 ein und wollte in einem Zug wenden. Hierbei kollidierte sie mit einem Richtung Rangendingen fahrenden Pkw-Lenker. Verletzt wurde niemand. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro.
Unachtsam rückwärts gefahren
Am Sonntagvormittag, gegen 10.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Pkw in der Herrenackerstraße rückwärts um Einzuparken. Hierbei stieß er mit einem Auto zusammen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro.
Sehr ungewöhnlicher Schlafplatz
Am Sonntagvormittag, gegen 11.00 Uhr, wurden zwei Polizeibeamte, die einen Unfall in der Herrenackerstraße aufnahmen, von Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass in der dortigen Starzel ein Mann, nur mit einer Unterhose bekleidet, liegen würde. Eine sofortige Überprüfung bestätigte den Sachverhalt. In diesem Bereich fließt die Starzel entlang der Hospitalstraße in einem ca. 8 Meter tiefen, künstlich angelegten Kanal. Der Mann lag auf einem Betonschacht, welcher in die Kanalmauer integriert ist und schlief offensichtlich. Seine restliche Bekleidung, eine Zeitschrift und Zigaretten hatte er säuberlich neben sich abgelegt.
Nach mehrmaligem gutem Zureden konnte der Mann dazu bewegt werden, sich anzukleiden und die Starzel über einen Nebenzufluss zu verlassen. Eine Befragung des Mannes ergab, dass er wohl in der Nacht zuvor ausgiebig gezecht hatte. Wie er letztendlich an seinen Auffindeort gelangte, konnte nicht geklärt werden. Im Umkreis von etwa 100 Metern war das direkte Betreten des Schachtes auf jeden Fall nicht möglich. Zwangsläufig muss er den Weg durch die Starzel gewählt haben, die in diesem Bereich etwa einen Meter tief ist. Der Mann selbst konnte zur Klärung des Sachverhaltes nichts beitragen. Ein
Alcomat-Test ergab, dass er noch über 1,4 Promille Restalkohol im Blut hatte.
| Text: |
Tel.: 07471/98 80-0, Fax.: 07471/98 80-29
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