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Ein kleines "Denkmal", eine große Geschichte.
Seit 516 Jahren steht im Gewann "Tannbach" ein Grenzstein, der, weil er umzufallen drohte, jetzt von Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes wieder ins "Lot" gebracht wurde.

Auf den Stein, an dem sich ansonsten Fuchs und Hase gute Nacht sagen, hat Ruthild Mangler aufmerksam gemacht. Die Hechingerin dokumentiert seit geraumer Zeit die Grenzsteine, die das Fürstentum Hohenzollern-Hechingen gegen seine Nachbarn schied. Ihre "Sammlung" fließt nun auch in die eben gestartete Aktion zur Dokumentation aller Kleindenkmäler im Zollernalbkreis ein.
... zur Zeit der Renaissancezeit nachgespürt
Mit dem Fahrrad geht es dieses Mal zu historischen Orten Hechingens. Am kommenden Sonntag, 8. August, veranstaltet das städtische Bürger- und Tourismusbüro eine geführte Fahrradtour. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr beim Parkplatz des Hofgutes Domäne.
Stadtführerin Ursula Stobitzer nimmt die Radfahrer mit auf eine Entdeckungstour der besonderen Art. Deren roten Faden bilden einerseits interessante Hechinger Gebäude aus der Zeit der Renaissance, zum anderen das Märchen "Das Muschelwunder", das Ursula Stobitzer geschrieben hat.

Aus diesem liest an den einzelnen Stationen Barbara Walz vor: Jako, ein kleiner, musikalisch begabter Junge wird in Hechingen zum Waise. Ihm bleibt von seinen Eltern nichts als ein Muschelanhänger und die Weissagung, diese Muschel und das Sternenfeld würden ihm einmal Glück bringen. Auch der Schäfer Bartel von der Jakobsbruderschaft in Killer sowie ein spanischer Adliger machen dem kleinen Jako unabhängig von einander die gleichen Weissagungen und schenken ihm ebenfalls eine Muschel.
Einen "Abendlichen Stadtrundgang" veranstaltet das städtische Bürger- und Tourismusbüro am Sonntag, 25. Juli 2010.
Treffpunkt ist um 19.30 Uhr beim Parkplatz vor der St. Luzen - Kirche.

Stadtführer Georg Niedermaier veranschaulicht anhand Hechinger Straßen, Gebäuden und Einrichtungen Geschichte und Geschichten aus der Zollernstadt.
In der Unterstadt geht es zum ehemaligen Leprösenhaus "Klösterle" (siehe Bild oben), zur Johannes- und zur Hugobrücke. Extra für die Führung geöffnet sein wird die Kirche des von Graf Eitelfriedrich I. von Hohenzollern-Hechingen gegründeten Spitals.






