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| Keine Kommentare | 75 Aufrufe | Datum: 22.11.11 | Autor | | |
Praktikumsbörse der Medical Valley Hechingen Akademie ein voller Erfolg
Mit der Praktikumsbörse für Studierende des Studiengangs Medizintechnik hat der Verein Medical Valley Hechingen Akademie e.V. seinen Bemühungen zur Förderung der Ausbildung von jungen Menschen einen weiteren Mosaikstein hinzugefügt.
Zusammen mit den Verantwortlichen des Interuniversitären Zentrums für medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) wurde bereits im Oktober 2010 die Frage einer Förderung des von den Universitäten Stuttgart und Tübingen gemeinsam angebotenen Studiengangs Medizintechnik durch die Medical Valley Hechingen Akademie e.V. erörtert.
In verschiedenen Gesprächen reifte der Entschluss, durch eine Praktikumsbörse den Studierenden den Kontakt zur Medizintechnik zu ermöglichen. Diese fand nun am 8. November 2011 in der Villa Eugenia statt.
Bürgermeister Jürgen Weber erwähnte in seinem Grußwort welch große Bedeutung qualifizierte Nachwuchskräfte für das Medical Valley Hechingen, aber auch für die Region zwischen Tübingen und Tuttlingen haben. Deshalb freue er sich ganz besonders, so der Rathauschef, dass gerade in Hechingen die Möglichkeit geschaffen werde, Kontakte zwischen jungen Studenten und Vertretern der Medizintechnikindustrie herzustellen.
In seiner Funktion als erster Vorsitzender der Medical Valley Hechingen Akademie e.V. bedankte sich der städtische Wirtschaftsbeauftragte Hans Marquart bei allen, die die Börse möglich machten, besonders aber begrüßte er die rund 30 Medizintechnikstudenten, die nach Hechingen gekommen waren.
Anschließend erläuterte Alexander Maute von der Firma Joma-Polytec GmbH, welche Erwartungen die Industrie an die Absolventen und auch an die Universität hat. In seinen Ausführungen war deutlich zu erkennen, dass neben einer guten Qualifikation auch das Interesse und somit die Freude an der Arbeit ein gewichtiger Faktor für ein positives Ergebnis darstellen. Alexander Maute forderte die Studierenden auf, das Angebot zum Dialog mit den anwesenden Vertretern der Industrie anzunehmen.
Welche Erwartungen die Universität an die Industrie hat, schilderte Prof. Konrad Kohler in seiner Einführung zur Veranstaltung. Zu den Themen Forschung und Lehre berichtete Prof. Kohler von den veränderten Bedürfnisse der Studenten, die zielgerichteter studieren wollen und von einem spürbaren Auf-einander-zugehen von Forschung und Industrie. „Sicher spielt hierbei die Aussicht auf Fördertöpfe eine nicht zu unterschätzende Rolle“, so Prof. Kohler, „aber beide Seiten haben auch erkannt, dass sie nicht mehr ohne einander können“.

Abschließend forderte Hans Marquart die Medizintechnikstudenten dazu auf, auf die Vertreter der Industrie zuzugehen und selbstbewusst die eigenen Fähigkeiten in den Vordergrund zu rücken. Dieses Angebot wurde ausgiebig genutzt.
| Text: |
Wirtschaftsförderung und Koordinator des Kompetenznetzwerks Medical Valley Hechingen
Tel.: 07471 94 01 27 (Hans Marquart)
Fax.: 07471 94 01 60






