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| Keine Kommentare | 991 Aufrufe | Datum: 08.06.10 | Autor | | |
Sagenumwobene Hexenlinde
Beim 11. Hexenlindenfest stimmte alles, Kaiserwetter, zahlreiche

Wanderer und "Ausflügler" die sich magisch zu diesem Platz auf 670 Metern ü.N.N. unterhalb der ehrwürdigen Mauern der Burg Hohenzollern im Zollernwald hingezogen fühlten.
War es die Legende, um die ursprüngliche Hexenlinde oder der Stamm des am Wegesrand liegenden Baumes, welcher vor sich hin wittert oder einfach nur das schöne Wetter oder alles zusammen, warum so viele Menschen an diesem Tag den Weg hierher fanden? Sicher die Kombination aus allem.
Gut organisiert vom Schwäbischen Albverein wurden alle nötigen Utensilien hierhin verfrachtet, aufgebaut und die Bewirtung übernommen. In Anbetracht dessen, dass der Ort einfach nur eine Wegkreuzung ist, braucht es da doch einiges, um ein gut gelungenes Fest zu veranstalten und am Laufen zu halten.
Das ist dem Verein jedenfalls gelungen.
Nun ist es an der Zeit, einige Geheimnisse um die Hexenlinde zu lüften.
Hier geben wir gerne unseren aktuellen Stand der Informationen an. Die Hexenlinde heißt wahrscheinlich so, weil man vom Hören und Sagen glaubt, dass hier die letzte Hexe verbrannt wurde.
Allerdings ist das nicht der Grund, warum der ursprüngliche Lindenbaum nicht mehr da ist. Dieser wurde vom Blitz getroffen.


Der recht beeindruckende Baumstamm am Wegesrand ist auch nicht die oft vermutet Hexenlinde, aber man kann verstehen, warum dieser gerne dafür gehalten wird. Läßt der mystisch wirkende Stamm die Fantasie mächtig galoppieren und lädt zu den wildesten Theorien und Vermutungen ein.
Herr Steinhart aus Stetten besitzt ein Stück des sagenumwitterten Holzes der echten Linde, in Form einer handgeschnitzten Hexe, welche an diesem Tag besichtigt werden konnte.
Die junge Linde stand ursprünglich im Fürstengarten, ob es ihre Geburtsstätte war, weiß ich nicht. Das Haus
Hohenzollern hat jedenfalls die heutige Linde, welche vor ca. 14 Jahren gerade mal daumendick war, gespendet.
In einer Gemeinschaftsaktion mit dem hohenzollerischen Forstamt und dem Albverein wurde der Baum aus dem Fürstengarten ausgegraben und an die Weggabelung versetzt.
Hier steht die Linde und wie man sieht, vom Albverein gut gepflegt, gedeiht sie prächtig.
| Text: |
Tel.: 07471/9 89 70 16 (Rainer Müller)
Fax.: 07471/98 97 01







Als Reigschmeckte weiß ich nach 10 Jahren immer noch nicht, was es in Hechingen so "alles" gibt.