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Weilheimer Hutzlabäuch e.V. in Hechingen-Weilheim
Tel.: 07471/54 83 (Rosemarie Wiest)
http://www.weilheimer-hutzlabaeuch.de/
Die Entstehung des Übernamens Hutzla/Hutzlabäuch geht daraus hervor, dass die Gemeinde Weilheim, als einzige in der näheren Umgebung, eine eigene Dörreinrichtung betrieb, und diese auch den Einwohnern zur Verfügung stellte.
Die Dörreinrichtung wurde in den Hungerjahren um 1850 eingerichtet. Die Vorliebe der Weilheimer für ihr Dörrobst blieb sicherlich auch auswärtigen Personen nicht verborgen, denn man traf die Weilheimer bei der Feld- und Waldarbeit, sowie auch auf Wanderungen immer mit Hutzeln in den Kleidertaschen an.
So wurde durch den Übernamen "Weilheimer Hutzla-Bäuch", den die Weilheimer Bevölkerung lt. Ortschronik seit über 150 Jahren inne haben, eine Fasnetsfigur zum Leben erweckt.
Und da unseren Vorfahren ein „Bühlmale“ (ein Waldgeist) in den Köpfen herum spukte wurde dies die 2. Fasnetsfigur. Dieses Bühlmale begegnete einsamen Waldgängern und erschreckte sie. Er hatte, so will es die Sage, einen schwarzen Kittel an und trug ein rotes Tüchle auf dem Kopf. In der Hand hatte er eine kleine Axt, mit der er an die Tannen klopfte. Um die Menschen zu erschrecken, sprang er ihnen unversehens auf den Rücken und soll „Heda, Heda“ geschrien haben.

Die Hutzla (Bild oben rechts)
Das Häs stellt einen Birnbaum im Herbstlaub dar. Das Oberteil ist aus einzelnen bunten Stoffblättern genäht, um die Herbstfarben darzustellen. Die braune Hose symbolisiert den Baumstamm. Die Maske ist aus Lindenholz geschnitzt und zeigt eine gedörrte Hutzla mit schelmischen Gesichtszügen.
Das Bühlmale (Bild oben links)
Die Maske charakterisiert einen listigen, zu allerlei (auch bösen) Scherzen bereiten Waldmenschen.
Das Bühlmale ist mit einer schwarzen, groben Cordhose bekleidet. Dazu trägt man grobe, schwarze Schuhe. Die Jacke besteht aus Hanfleinen mit großen Holzknöpfen, darüber trägt man eine Weste aus Fellstoff. Das Tuch zur Maske besteht ebenfalls aus Fell, auf dem Hölzle aufgenäht sind.
Besonderes Merkmal ist ein rotes Tuch, das jeder trägt.
2010 hatten die "Hutzlabäuch" ihr 10-jähriges Jubiläum







